IMMCS Germany e.V. – Einsatz für das Ökosystem in Nord-, Ostsee und im Nordatlantik

Der gemeinnützige Verein zum Erhalt des maritimen Ökosystems International Marine Mammal Conservation Society Germany e.V. (IMMCS Germany e.V.), stellt sich den meist wenig beachteten Problemen in der Nord- und Ostsee, dem Bestandsrückgang des hiesigen Schweinswals, auch Hafenschweinswal oder engl. Harbour Porpoise genannt, wie auch den zunehmenden Problemen durch die Krabbenfischerei im Wattenmeer. Selbst der Helgoland-Hummer ist heute bedroht, und steht deshalb auf dem Programm unseres Vereins. Die Treibnetzfischerei in der Ostsee hat unsere einzige in heimischen Gewässern angesiedelte Walart, den Schweinswal, in eine sehr gravierende Situation gebracht. Er gilt als stark gefährdet. Oft wird er als Beifang entsorgt oder zu Fischmehl mitverarbeitet. Vor wenigen Jahren wurde die Population als stabil eingestuft und Schutzzonen deshalb wenig kontrolliert. Ebenso kam die kommerzielle Fischerei mit ins Spiel. Der Lärm der Schifffahrt, als quälendes Schicksal, das ihn oft in gefährliche Gegenden treibt, besorgt den Rest. Regelmäßig stranden Tiere jeden Alters.

Ebenso ist im Wattenmeer ein starker Rückgang der hiesigen Fischpopulationen zu bemerken. Einer der vielen Gründe hierfür ist sehr sicher die Überfischung unserer Gewässer. Aber es gibt noch einen anderen viel zu wenig beachteten Grund. Die Grundnetze der Krabbenfänger, die teilweise 48 Stunden ohne Unterbrechung den Meeresboden des Wattenmeeres umgraben, durchwühlen und zerstören die Kinderstube vieler Meeresbewohner. So auch die vieler Fische, wie Scholle, Flunder, Hering und andere bei uns lebende Arten. In den wenigsten Köpfen ist die Gefahr für das Ökosystem vor unserer Haustür präsent, Sie wird nicht erkannt, denn oft sind die Inseln Urlaubsziele und die Fang-Kutter gehören zu unserem romantisierten Bild.